Mittelalter in Ostfalen

Wer dahintersteht

Sanna & Widu – was uns an Geschichte verbindet

Mittelalter in Ostfalen ist unser gemeinsames Projekt. Entstanden ist es aus der Freude an Geschichte, an alten Orten und an der Frage, wie Menschen hier tatsächlich gelebt haben.

Wir wollen Mittelalter nicht nur betrachten. Wir wollen es verstehen, ausprobieren, zeigen und erzählen – mit Handwerk, Lagerleben, historischen Darstellungen, Vorträgen und besonderen Formaten.

Dabei geht es uns nicht um eine romantische Fantasiewelt. Uns interessiert das wirkliche Leben hinter Burgen, Schlachten und großen Namen: Menschen, Arbeit, Reisen, Essen, Glauben, Gemeinschaft und Alltag.

Sanna

Der Blick für das, was bleibt

Sanna, nie offensichtlich im Mittelpunkt. Und trotzdem das Zentrum.

Sie begleitet unsere Wege aufmerksam, ruhig und mit einem sehr sicheren Gespür für Situationen. Oft ist sie diejenige, die genau den Moment sieht, den andere übersehen würden – und ihn in Bildern festhält. Nicht gestellt, nicht gesucht. Einfach im richtigen Augenblick.

Ihre Bilder bewahren für uns vieles von dem, was sonst nur Erinnerung bliebe: Begegnungen, Stimmungen, kleine Gesten, Arbeit am Feuer, Details einer Gewandung oder diese wenigen Sekunden, in denen eine Szene plötzlich ganz echt wirkt.

Auch bei unseren Gewandungen steckt sehr viel von ihr darin. Sanna recherchiert historische Vorlagen, vergleicht Abbildungen und fertigt Kleidungsstücke mit großem Aufwand selbst an. Dabei geht es ihr nicht um Kostüme, sondern um eine möglichst glaubwürdige Annäherung an die Kleidung der jeweiligen Zeit.

Sie arbeitet lieber sorgfältig als laut, lieber genau als auffällig. Gerade deshalb prägt sie Mittelalter in Ostfalen ganz wesentlich.

Widu

Geschichte erzählen, zeigen und erlebbar machen

Hinter Widu steht Guido Ide – auch bekannt als Jarl Widu Ekkardson und Hermann von Warberg.

Widu ist derjenige, der Geschichte gern nach draußen trägt. Er recherchiert, fragt nach Zusammenhängen und versucht herauszufinden, wie Menschen in Ostfalen tatsächlich lebten, arbeiteten, reisten und miteinander umgingen.

Aus Büchern und Quellen allein soll dabei keine Geschichte entstehen. Deshalb gehören für ihn auch Handwerk, Lagerleben, Ausrüstung und Kämpferdarstellung dazu. Vieles wird ausprobiert, getragen, benutzt und erklärt – nicht, um Vergangenheit nachzuspielen, sondern um sie ein Stück besser verstehen zu können.

Bei Vorträgen verbindet Widu historische Zusammenhänge mit den Orten, an denen Geschichte stattgefunden hat. Dabei darf es fundiert sein, aber niemals trocken. Geschichte soll neugierig machen und im besten Fall noch lange nach dem Vortrag im Kopf bleiben.

Und manchmal bekommt Geschichte einen ganz persönlichen Rahmen: Als Godi gestaltet Widu auch mittelalterliche Hochzeiten und Zeremonien – individuell, würdevoll und mit einem Augenzwinkern dort, wo es passt.

Sanna bewahrt die besonderen Augenblicke. Widu erzählt die Geschichten dahinter. Gemeinsam wird daraus Mittelalter in Ostfalen.

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